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IP 5 (Phase II): Internationalisierung, Mediatisierung und die Verantwortlichkeit von Regulierungsbehörden

In Folge der Liberalisierung der Märkte und Privatisierung von früheren Staatsbetrieben in den vergangenen Jahrzehnten, ist Regulierung zu einem wichtigen Mittel in der Politik geworden. Diese Aufgabe wurde dabei in vielen Fällen an unabhängige Behörden delegiert. In den vergangenen 15 Jahren haben diese sich innerhalb Europas und darüber hinaus zu einflussreichen Akteuren in verschiedenen Politikbereichen entwickelt. Ein grosser und weiter wachsender Anteil der Politikgestaltung wird also von Institutionen übernommen, die nicht gewählt wurden und unabhängig von gewählten Politikern und demokratischen Institutionen agieren. Dies stellt eine ernsthafte Herausforderung für die Demokratie dar, da die Verantwortlichkeit für Politikergebnisse nicht eindeutig ist.

Regulierungsbehörden in einzelnen Ländern sind zunehmend in internationale Netzwerke eingebunden, deren Einrichtung von supranationalen Institutionen wie der EU gefördert wird. Das Projekt untersucht, ob diese Netzwerke die Leistungen der Regulierungsbehörden entscheidend beeinflussen und durch eine gegenseitige Rechenschaftspflicht und Gruppendruck zu den besten Lösungsansätzen ("best practices") führen. Dies trägt zur Beurteilung und Verbesserung der Leistung von Regulierungsbehörden bei.

Das Projekt untersucht auch ihre Kommunikation gegenüber den Medien, Regierungen und anderen Akteuren, die ihre Leistung überwachen und beurteilen. Dies um festzustellen, ob Regulierungsbehörden Rechenschaft ablegen und Verantwortung für ihre Arbeit übernehmen. Ziel ist, die öffentliche Wahrnehmung von Regulierungsbehörden zu erhöhen und ihre Leistungen und die Verantwortlichkeit zu verbessern.

Artikelaktionen
ip5

Projektleiter:
Prof. Fabrizio Gilardi, Universität Zürich
Prof. Yannis Papadopoulos, Universität Lausanne

PostDoc:
Dr. Martino Maggetti, Universität Lausanne und Universität Zürich
Dr. Manuel Puppis, Universität Zürich

Doktorand:
Jan Biela, Universität Lausanne

Wissenschaftlicher Assistent:
Christian Ewert, Universität Zürich