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IP 20 (Phase I): Von nationaler zu supra-nationaler Demokratie in Europa

Description du projet en Français

Die Europäische Union hat immer mehr Verantwortung und Macht, die Wählerinnen und Wähler in der EU bleiben aber weiterhin auf ihre jeweiligen nationalen Wahlen, ihre nationalen Parteien und die Themen und Probleme ihres jeweiligen Landes fixiert. Eine europäische Wählerschaft hat sich bisher noch nicht eindeutig herausgebildet. Dies ist problematisch für die Demokratie, da sich die Frage stellt, in welchem Ausmass die Wählerinnen und Wähler die Entscheidungen auf europäischer Ebene beeinflussen können.

Das Projekt untersucht, ob die Wählerschaft und ihr Wahlverhalten sich in den verschiedenen EU-Ländern in den letzten 25 Jahren, seit der ersten Wahl zum Europäischen Parlament 1979, ähnlich entwickelt und damit "europäisiert" haben. Haben sich die Wahlergebnisse für die verschiedenen sozialistischen, konservativen, grünen und anderen Parteien angeglichen? Kann eine gleichzeitige Veränderung der Mehrheitsverhältnisse, z.B. ein Wechsel von einer konservativen zu einer linken Regierung, in verschiedenen Ländern festgestellt werden? Haben diese ähnlichen Entwicklungen damit zu tun, dass die Bürgerinnen und Bürger in den verschiedenen Ländern den gleichen Problemen Priorität geben? Kann man daraus schliessen, dass sich ihre Probleme zunehmend angleichen? Entwickeln sich die Programme der einzelnen Parteien ähnlich, d.h. gibt es hier eine Angleichung in den verschiedenen EU-Mitgliedsstaaten?

Eine integrierte europäische Wählerschaft und integrierte Parteiensysteme sind wichtige Voraussetzungen für das Entstehen einer starken europäischen Zivilgesellschaft und die Stärkung der Demokratie und Legitimität in der EU.

Artikelaktionen
ip20_phaseI

Team

Projektleiter:
Prof. Daniele Caramani, Universität St. Gallen

Doktorand:
Oliver Strijbis, Universität St. Gallen